FŸr eine Philosophie der Verdauung

 

Essays zu Verdauung und

 

Seelenheil nach Platon

Leben nach Aristoteles

Feiern nach Philon

Dekadenz nach Seneca

Sex nach Hieronymus

Hoffnung nach Montaigne

Lebenskraft nach Helmont

Liebe nach Descartes

Lachen nach Kant

Bewusstsein nach Nietzsche

Denken nach Wittgenstein

Schšnheit nach Mayr

ZŠhne nach Perls

Stillung nach Winnicott

Lebenskunst nach Foucault

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platon: Verdauung und Seelenheil

Wem schulden wir das Hendl?

Weltweit gelten 312 Millionen Menschen als fettleibig, 1,7 Milliarden als Ÿbergewichtig. †bergewicht hat statistische Folgen: Geringeres SelbstwertgefŸhl, schlechtere Berufsaussichten, erschwerte Partnerschaften und škonomische SchwŠchung. PlŠdierte Platon zu Recht fŸr eine UnterdrŸckung entbehrlicher ErnŠhrungstriebe?

Platons †berlegungen zur Heilkunde beruhen auf einer positiven Bewertung des Todes, als einen Ausgang der unzerstšrbaren Seele aus der irdischen Gefangenschaft. Der Tod erscheint als eine Genesung der Seele von ihrer Krankheit: dem Kšrper. In diesem Sinne bittet Platons sterbender Lehrer Sokrates um einen Hahn fŸr Asklepios, einem Gott der Heilkunst, dem Opfer nach Genesung von Krankheit dargebracht wurden, nicht aber nach TodesfŠllen.

Diese Herabsetzung des Kšrpers hat Konsequenzen fŸr eine Philosophie der Verdauung. FŸr Platon sind Hunger und Durst Hinweise auf eine Leere in unserem Kšrper. Wie der Kšrper nach Speise und GetrŠnk verlange, so dŸrste und hungere die Seele nach Wissen und nach Verstand. Lernen sei eine Art AnfŸllen. Auch die kšrperliche Verarbeitung von Speise und Trank erscheint dabei als ein grundsŠtzlich erfreulicher Vorgang. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn fŸr Platon sind Brot, Wasser und Ÿberhaupt alles, was zur ErnŠhrung des Kšrpers beitrŠgt, weniger wahr und wirklich, als die unsterblichen Dingen, welche die Seele nŠhren. Die Lust an kšrperlicher Nahrung schein ihm zweifelhaft: Wer geistige Nahrung verschmŠhe und sich ãFra§ und BrunstÒ ergibt, der irre sein Leben lang zwischen Schmerz und Schmerzfreiheit umher, koste keine reine Lust und schaue nie das wahre Oben.

Die Annahme eines strikten Gegensatzes zwischen Kšrper und Seele wird aber hinfŠllig, wenn es harmonische Wechselwirkungen zwischen ihnen gibt. Entsprechend betrifft die Frage nach der ZutrŠglichkeit von ErnŠhrung nicht nur die Rettung unseres Seelenheils, sondern auch die Entwicklung unserer sozialen Situation. Ma§geblich ist die Einbindung des WohlgefŸhls in ein zwischenmenschliches Miteinander, das die Einheit zwischen Kšrper und Seele verstŠrkt. HŠhne schulden wir jenen, die etwas zur Lšsung der weltweiten WidersprŸche zwischen Hunger und Fettleibigkeit beitragen. ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

Platon

*427 v. Chr. - 347 v. Chr. in Athen, ist einer der einflussreichsten Philosophen der westlichen Kultur. Werkauswahl: Apologie, Kriton, Protagoras, Phaidros, Phaidon, Politeia, Timaios, Kritias, Gesetze.

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Platon und Harmonie im Bauch

Bei FlŸssen und Winden sind Šrztliche Zuwendungen fehl am Platze, denn sie sind Folgen von TrŠgheit und Ÿppigem, unphilosophischem Leben. Hat Platon das ernst gemeint? Was, wenn ein Mensch erkrankt, der Leib und Seele streng trainiert?

NatŸrlich gibt es Abhilfe: Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr harmonische VerhŠltnisse im Bauch und bereitet kšrperlichen Raum fŸr Seelenfreude. Philosophen in aller Welt vertrauen deshalb auf die ausgleichende Wirkung der Produktlinie EUCARBON¨.

 

 

 

 

 

Philon: Verdauung und Feiern

Philon von Alexandria lobt religišse Feiern als ein Mittel zur MŠ§igung.

Das Leben ist fŸr Philon ein andauerndes Fest, wenn Zunge, Magen und Genitalien nicht missbraucht werden. Gerade der Bauch sei die Grundlage aller LŸste und die Mutter des Bšsen. Wer seinen Bauch an die Stelle des Kopfes setze, werde zum Sklaven des Bauches.

Der Bauch bringe rechtschaffenden Menschen in stŠndige Gefahr. Leider begŸnstigen die KŸnste der ršmisch- griechischen Eliten die Lust des Bauches und vertreiben damit Musik, Philosophie und Kultur aus den Seelen. Angewidert beobachtet Philon, wie Heiden ihre halb beendeten Mahlzeiten mit verstopften BŠuchen erschšpft verlassen, um sich an GetrŠnke heranzumachen! Sie lassen sich mit ungemischtem Wein volllaufen, um zwischen Tisch und Bett Ÿbereinander herzufallen, wie wilde Tiere. DemgegenŸber lobt Philon die Therapeuten, eine Gruppe jŸdischer Einsiedler, die ihre Mahlzeiten mittiefem Schweigen und LehrvortrŠgen halten. Erst zum ãNachtischÒ werden bei ihnen Brot und Wasser gereicht. So bieten therapeutische Feste keinen Anlass dazu, den Bauch zu verwšhnen. Statt RŸckfŠllen in zuchtloses Leben fšrdern sie seelische Reinigung durch einfache LebensfŸhrung und Selbstkontrolle.

Doch der Wert therapeutischer Speiseregeln blieb selbst unter den HebrŠern umstritten. So erklŠrte Philons Zeitgenosse Jesus von Nazereth, dass Unreinheit gar nicht durch den Mund in den Menschen gelangen kšnne: ãBegreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird?Ò Manch einer verstand das als Aufforderung zum kulinarischen ãAnything goesÒ.Ein anderer Zeitgenosse, Paulus von Tarsus trat dem Hang zu Ÿppigen Mahlfeiern polemisch entgegen: ãLasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.Ò Philons Kampfansage an den Bauch erhielt im frŸhchristlichen Widerstand gegen die Vergštterung des Bauches neuen Elan.■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Philon von Alexandria

(* um 15-10 v.u.Z.,   nach 40 u.Z.) vermittelte zwischen Judentum und griechischer Philosophie und versuchte die Interessen der alexandrinischen Gemeinde bei Kaiser Caligula in Rom zu verteidigen. Fragen der Verdauung beschŠftigten ihn in Hinblick auf die Verlockungen heidnischer Ess- und Festgewohnheiten, denen wohl auch sein eigener Neffe verfiel: Tiberius Julius Alexander beteiligte sich fŸhrend an der ršmischen Belagerung von Jerusalem, die zur Zerstšrung des Tempels fŸhrte.

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Philon und therapeutische Feiern

Als Jesus von Nazareth die Welt erblickte, stand asketische Enthaltsamkeit hoch im Kurs, zumindest bei Philon und manch anderem Philosophen. Auch bei frŸhen Christen gab es Tendenzen zu kulinarischer Gier, gerade bei Feiern.

Das provozierte scharfe Kritik und Debatten zu gesundem Appetit und verwerflicher †berfŸllung. Wir kšnnen ma§voll feiern, strenge Enthaltsamkeit Ÿben, uns mit Gaumenlust belasten oder erfreuen, soviel ist doch wohl allen klar: EUCARBON¨, das Darmregulans aus dem Hause Trenka erfreut Bauch und Seele gleicherma§en weltweit seit 1909.

 

 

 

 

 

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Seneca: Verdauung und Dekadenz

Seneca warnt vor verdauungsschŠdlicher Genusssucht.

Laut Seneca hatte die Heilkunst weniger Arbeit, als die Kšrper noch fest und die Speisen leicht waren. Wer an vielem herumkoste, der verrate seinen verdorbenen Magen. Leckereien brŠchten Schaden, wenn sie den Hunger nicht stillen, sondern verstŠrken. ãO die Beklagenswerten, deren Gaumen nur durch kostbare Speisen gereizt wird!Ò, seufzt der Philosoph. Wild gemischte Nahrung lasse sich schlecht verdauen und rufe vielfŠltige Krankheiten hervor. Ein Koch, der entschŠlte Venusmuscheln, Stachelmuscheln und Austern durch eine Schicht Seeigel trenne und mit Seebarbenfilets abdecke, erfŸlle eine Aufgabe, die eigentlich dem Magen zukŠme. Es fehle nur noch, dass er das GeschŠft der ZŠhne besorge oder bereits Gekautes auftrage. Beklagenswerter als Hungernde seien †berladene, deren durch Gier ausgedehnte MŠgen ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen seien. BlŠsse, zitternde Nerven, gespannte Leiber, fahle Galle und missfarbige Gesichter kennzeichnen das Dahinschwinden der innerlich Faulenden, die ihre Nahrung nicht einmal mehr der Verdauung wŸrdigen. Sie erbrechen sich, um essen zu kšnnen, und essen, um sich zu erbrechen. Sobald sie das in ihre widerstrebenden Eingeweide HineingefŸllte wieder von sich gegeben haben, lecken sie Schnee als Linderungsmittel fŸr den kochenden Magen. Leute, die ãdem Bauchesdienst ergebenÒ sind, mšchte Seneca nicht zu den Menschen rechnen, sondern zu den Tieren, manche nicht einmal zu den Tieren, sondern zu den Toten. Nichts kšnne Begierden befriedigen, die nicht aus Mangel, sondern aus der Hitze brennender Eingeweide entstehen. Unstillbar sei jedes Verlangen, das nicht aus Mangel hervorgehe und nicht das Ende, sondern die Steigerung einer Begierde herbeifŸhre.■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

Lucius Annaeus Seneca

genannt der JŸngere (*1 n.Ch. in Corduba,   65 n.Ch. bei Rom), befasste sich als Philosoph, Dramatiker, Staatsmann und PŠdagoge (Ausbildung des Kaisers Nero) mit Fragen der LebensfŸhrung im Anschluss an die stoische Tradition. AusgewŠhlte Schriften: Vom glŸcklichen Leben, †ber die Ausgeglichenheit der Seele, Von der KŸrze des Lebens, †ber die GŸte, Briefe an Lucilius.

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Seneca und wahren Genuss

Unser Wohlstand bringt uns leicht einmal an die Grenzen unserer GenussfŠhigkeit. VielfŠltige Gesundheitsbeschwerden kšnnen folgen. Ist der Verzicht auf Genuss die einzige Garantie gegen die unzŠhligen Verdauungskrankheiten?

Effiziente Vorbeugung verhindert Krankheiten. Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr entspannte VerhŠltnisse im Bauch. Gourmets in aller Welt verwahren im Medizinschrank ein einziges Medikament: EUCARBON¨.

 

 

 

 

 

Hieronymus: Verdauung und Sex

Kirchenvater Hieronymus rŠt zur ZurŸckhaltung.

Ab dem 3. Jahrhundert siedelten christliche Mšnche in der Šgyptischen WŸste, um ihr Leben mit Askese, Gebet und Arbeit zu verbringen. Ihre Furcht vor dem Hungertod war konkret, doch aus dem Triumpf Ÿber das Verlangen nach Speise, dem Adam nicht widerstand, erwuchsen nun Vorstellungen einer verŠnderten Menschheit, die sich zur Herrschaft Ÿber ihre eigenen LŸste aufschwingen sollte.

Hieronymus hielt Hunger fŸr ebenso erstrebenswert wie Armut und Anstrengung. Die Freuden des Bauches attackierte der ãalte Fanatiker der AskeseÒ frontal, in Hinsicht auf SexualitŠt und auf Verdauung: JungfrŠulichkeit sei besser als Ehe, Fasten besser als Fleischgenuss. Nichts stšre den Geist so sehr, wie ein voller Bauch, der Gase in alle Richtungen abgibt. Als Vorbild der Bauchbeherrschung nennt Hieronymus den Einsiedler Hilarion von Gaza. Den hŠtten sexuelle und digestive LŸste gelockt, der Teufel habe Flammen der Leidenschaft in ihm angeheizt.

Liebliche Bilder seien dem jungen Mann vor die Seele getreten: unbekleidete Weiber, die ihm mit Ÿppigen Mahlzeiten aufwarteten. Doch Hilarion sei standhaft geblieben. Als ihn spŠter hungrige Menschen um Regen baten, habe Hillarion seine HŠnde erhoben und vom Himmel sei Wasser auf den trockenen Sandboden gefallen. Da habe es nun von Schlangen nur so gewimmelt! Viele Menschen seien gebissen worden und hŠtten Schutz bei Hilarion gefunden der ihre Wunden mit geweihtem …l heilte. Wie der trockene WŸstensand bergen auch hungrige BŠuche Gefahren. Wer sich mit Wein, Suppen, Milch, Honig und Eiern vollstopft, der bringe seine Keuschheit in Gefahr. Nur die Abscheu vor Všllerei kšnne Jungfrauen und Schlangen bewahren, feuchte BŠuche zu befruchten und womšglich auch noch Lust dabei zu empfinden. Sex und Verdauung bringen Verderben. So erkennt der christliche Asket: ãWas die Lust anregt das sei Dir Gift.Ò ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Sophronius Eusebius Hieronymus

(*347 in Stridon,   420 in Betlehem) Ÿbersetzte das Alte Testament und kommentierte die Bibel. Die Christen sah er zu jeder Zeit von ihren eigenen BŠuchen verfolgt. Der AnwŠrter auf den Titel des Pontifex Maximus, war nach dem Hungertod seiner SchŸlerin Blaesilla, zur Flucht in die WŸste getrieben, wo er mehrere Klšster grŸndete.

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Hieronymus und entspannte Askese

Manche Ÿbertreiben es mit Sex und Verdauung. Dann geht es ihnen nicht gut. Aber mŸssen wir unsere BŠuche deshalb radikal verneinen? Sind wirklich alle zur heiligen Askese bestimmt?

Bekanntlich ist der Geist willig, das Fleisch aber schwach. Doch wie dem denn auch sei: EUCARBON¨, die Kohletabletten aus dem Hause Trenka erfreuen Bauch und Seele gleicherma§en, seit 1909.

 

 

 

 

 

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Montaigne: Verdauung und Hoffnung

Hoffnung stŠrkt die Lebensfreude.

Michel Eyquem de Montaigne interessierte sich nicht nur fŸr geistige und seelische Entwicklungen, sondern auch fŸr Kšrperbefindlichkeiten: der Kšrper hŠtte einen erheblichen Anteil an unserem Sein und bekleide darin einen hohen Rang. Im Menschen gŠbe es nichts, das nur rein geistig oder rein kšrperlich sei. Es gelte zu genie§en und Zwang zu vermeiden. Genuss sei dem Wohlbefinden zutrŠglich, nicht Abstinenz. Aber was geschieht im Falle einer Krankheit?

Aufgrund seiner Verdauungsprobleme und mit dem Ziel, sein LebensgefŸhl zu erneuern, begab sich Montaigne im Sommer 1580 auf eine Badereise. In einem Tagebuch berichtete er dezidiert Ÿber die Entwicklung seiner Krankheit. Besserung trat nur phasenweise ein, aber zumindest gelang Montaigne die Rettung seiner Hoffnung und Lebensfreude.

Somit konnte der Philosoph sich weiter im glŸckenden Umgang mit anderen Menschen Ÿben: er speiste, feierte und badete mit Freude und er schrieb Ÿber Kunst, Mode, Tanz, Musik, Prostituierte, Architektur, Schmuck, Lebensmittelpreise und Baderegeln.

Krankheit muss nicht in trŸbselige Verwirrung fŸhren. Die Einheit von Kšrper und Geist beruht nicht auf Gesundheit. Ihr zentraler Bezugspunkt ist Lebensfreude, die sich auch im Krankheitsfall bewehrt. Ein fršhlicher Geist stŠrkt den Kšrper! ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Michel Eyquem de Montaigne

(*28.02.1533 in Saint-Michel- de-Montaigne, ? 13.09.1592 ebendort), war als Politiker, Philosoph und Herausgeber tŠtig. Bekannt wurde der skeptische Freidenker durch die Hinterfragung seines eigenen Wissens, besonders in seinen Essays (1580) und im Tagebuch einer Badereise (1581).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Montaigne und fršhliche Skepsis

Ein fršhlicher Geist stŠrkt den Kšrper und ein gesunder Kšrper erfreut den Geist! Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr Entspannung im Bauch.

FŸr die wohltuende Wirkung von Eucarbon¨ begeistern sich Menschen in aller Welt. Der Erfolg hat guten Grund. Wissen um die Wechselwirkungen zwischen Kšrper und Geist erlaubt nachhaltige Gesundheitspflege. Zur Verbesserung des LebensgefŸhls fšrdert Trenka verdauungsfreundliche Kunst und Philosophie. Das stŠrkt auch Hoffnung und Lebensfreude und im Falle von Verdauungsstšrungen hilft EUCARBON¨.

 

 

 

 

 

Helmont: Verdauung und Lebenskraft

Johan Baptista van Helmont erforscht Ursprung und Folgen von Verdauungsproblemen.

Die Seele erreiche unseren Kšrper, wie das Sonnenlicht die Erde, erklŠrt Van Helmont. Dabei seien drei ineinander verschachtelte Aspekte zu unterscheiden, der sensitive, der vernŸnftige und der intellektuelle. Die Seele regiere uns Menschen, wie ein Kšnig seine Diener oder ein Gott seine Welt. Dabei kreise sie um einen bestimmten Punkt: das Duumvirat, gebildet aus Magen und Milz.

Van Helmont spricht auch liebevoll von der Verdauungsprinzessin. Um sie herum verteile sich die Lebenskraft Ÿber den Menschen. Ein Beleg fŸr die zentrale Bedeutung der Verdauung im menschlichen Dasein seien die physisch in der epigastrischen Region spŸrbaren GefŸhle und Emotionen. Bevor Eva und Adam sich in die SŸnde verstrickten, sei ihre Verdauung perfekt gewesen. Unsterblich waren die Menschen, solange die souverŠne Herrschaft der Verdauung durch keine Krankheit beeintrŠchtigt wurde. Doch seit der Vertreibung aus dem Paradies und dem Zerbrechen der Seele in ihre verschiedenen Teile, seien der Verdauung Grenzen gesetzt. Reste des ãdurchschnittlichen LebensÒ seien seitdem unverdaulich.

Als Beispiel fŸr einen solchen Rest nennt van Helmont den Geruch von Butter aus der Milch von KŸhen, die mit Knoblauch gefŸttert wurden. Van Helmont betrachtet auch Leber, Herz und verschiedene andere Kšrperteile als Organe der Verdauung. Unvollkommene Verdauung verursache Krankheiten im ganzen Menschen. Nicht nur der Kšrper sei davon betroffen. Insofern van Helmont das Duumvirat als Zentrum der seelischen Bewegungen ansieht, fŸhrt er auch seelische Disharmonien auf Probleme der Nahrungsverwertung zurŸck. Unvollkommene Verdauung sei der Ausgangspunkt aller Laster und Verwirrungen! ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Johan Baptista van Helmont

(*12.1.1580 BrŸssel,  30.12.1644 Vilvoorde) war ein flŠmischer Universalwissenschafter, Lehrer und Arzt. Er Ÿberwand verschie- dene Doktrinen der auf Aristoteles aufbauenden Schulphilosophie. AusgewŠhlte Werke: Ortus Medicinae (1648); Oriatrike, Or, Physick Refiend (1664); Les Oeuvres (1670), Die Morgenršthe (1683), Aufgang der Artzney-Kunst (1683).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Helmont und bessere Verdauung

Als Angelpunkt zwischen Physik und Metaphysik erinnert Verdauung an himmlische Mysterien, deren endlose Herrlichkeit im alltŠglichen Leben leider nur unvollkommen erscheint. Aber: Unvollkommenes lŠsst sich verbessern.

Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr wohltŠtig entspannte BŠuche. LebenskrŠftige Menschen in aller Welt vertrauen auf die erfrischende Wirkung von EUCARBON¨.

 

 

 

 

 

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Descartes: Verdauung und Liebe

Bei RenŽ Descartes wŠrmen Magen und Darm das Herz.

Liebe ist bei Descartes ein Dreh- und Angelpunkt zur ErklŠrung von BezŸgen zwischen geistigen und kšrperlichen AktivitŠten. In seinen AusfŸhrungen zu den Leidenschaften der Seele ŸberfŸhrt er antike Theorien zur gastralen Lust in die moderne Wissenschaft. Zwischen Kopf und Bauch vermitteln Lebensgeister.

Damit das Gehirn ãLebensgeisterÒ(fr. ãesprits animauxÒ, lat. ãspiritus animalesÒ) zu Magen und Darm sendet, brauchen wir laut Descartes nur aneine geliebte Sache zu denken. Ausden Verdauungsorganen flie§en dann angereicherte SŠfte Ÿber das Blut zum Herz, wo sie WŠrme verursachen. Das erfreute Herz reagiert mit der Entsendung weiterer Lebensgeister Ÿber die Nerven zum Gehirn. Der Kreislauf schlie§tsich: der ursprŸngliche Gedanke an die geliebte Sache wird durch die angeregten Organe noch verstŠrkt, die Seele fŸhlt sichzum Verweilen bei der geliebten Sache eingeladen, immer neue Lebensgeister werden aktiv, die Leidenschaft entflammt.

Liebe und Verdauung beziehen sich laut Descartes schon bei der Entwicklung des Lebens aufeinander. Die Verdauung einer geliebten Sache wirke krŠftigend, bringe Nahrung in das Blut und erhalte die WŠrme im Herzen. Die erste Liebe des Fštus gelte also der Nahrung. Wenn wir lieben, so laufe das darauf hinaus, dass wir die geliebte Sache auch verdauen wollen, metaphorisch und buchstŠblich!

Aber gilt das auch fŸr Personen? MŸssen wir Menschen wirklich mit Haut und Haaren verschlingen, um sie wahrhaft zu lieben? Laut Descartes beinhaltet die Liebe zu einer Person eine Entscheidung fŸr die Verdauung ihrer Macht. Aber diese Entscheidung fŸhre nicht zum Kannibalismus, denn Liebe sei immer wohlwollend. Einerlei ob sexuelles Verlangen im Spiel sei oder nicht: Unseren Lieben wŸnschen wir eine Existenz unter den bestmšglichen Bedingungen. Wenn wir eine geliebte Person besitzen wollen –gewšhnlich sei das der Fall – werde die Person unseres Verlangens deshalb nicht zum mšglichen Nahrungsmittel. Der Wunsch nach ihrem Wohlergehen verhindere das. Ein GlŸck fŸr Magen und Darm! ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

RenŽ Descartes

(* 31. MŠrz 1596 in La Haye;   11. Februar 1650 in Stockholm) entwickelte seine Philosophie in An- lehnung an mathematische Arbeits- weisen und machte Selbstbewusstsein zu ihrem Ausgangspunkt: ãCogito ergo sumÒ. Seine Theorie der ãLebensgeisterÒ inspirierte die ErklŠrungen der NobelpreistrŠger George Akerlof und Robert Shiller zur Funktion von ãanimal spiritsÒ bei irrationalen Entscheidungen in der Wirtschaft.

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Descartes und wohlwollende Liebe

Liebe fŸhrt zu frohen Gedanken, stimuliert Magen und Darm, wŠrmt das Herz und stŠrkt Gedanken an die Liebe. Aber was hilft, wenn wir nicht verliebt sind, unser Herz wenig Grund fŸr frohe Gedanken liefert und wir unsere Mitmenschen am liebsten in die Beine bei§en wŸrden? EUCARBON¨, die Kohletabletten aus dem Hause Trenka, wecken Lebensgeister, verlŠsslich, in Wirtschaft, Kunst und Kultur, in aller Welt, seit 1909.

 

 

 

 

 

 

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Kant: Verdauung und Lachen

Zur guten Verdauung wŸnscht Kant fršhliche Tischgenossen, spielfreudige Einbildungskraft und gutmŸtiges Lachen.

Der ãgro§mŠchtigste Herrscher im animalischen ReichÓ ist fŸr Kant der Magen. Wenn auch die Ursache des Denkens geistig sei, so bleibe das DenkgeschŠft selbst doch organisch und stehe damit unter dem Einfluss von GefŸhlen: ÒAlle Empfindung als GefŸhl (der Lust und Unlust) scheint sich zuerst aufs Eingeweide zu erstreckenÓ.

Lachen sei magenfreundlich, es bringe die zur Verdauung gehšrenden Muskeln zum Schwingen. Das sto§weise Ausatmen der Luft setze das Zwergfell in heilsame Bewegung und stŠrke so das GefŸhl der Lebenskraft. Auf den Magen wirke besonders lautes und gutmŸtiges Lachen gŸnstig. Es befšrdere die Verdauung besser, als manche Šrztliche Weisheit. Lachen gehšre zu jeder lŠngeren Mahlzeit, welche drei Entwicklungsstufen durchlaufen solle: ErzŠhlen, RŠsonnieren und Scherzen.

Zur Fšrderung der verdauungs- freundlichen Wirkung des Lachens sollten wir uns beim Essen nicht angestrengt mit bestimmten Gedanken beschŠftigen, denn dabei wŸrden Kopf und Magen mit zwei Arbeiten zugleich belŠstigt. Wem das Denken ein lebenswichtiges Nahrungsmittel ist, dem empfiehlt Kant eine klare Trennung zwischen Verdauung und DenktŠtigkeit. WŠhrend einer Zeit der ãRestaurationÒ sollten wir dem Spiel der Einbildungskraft freien Lauf zulassen. Mangel an geistiger Bewegungsfreude (ãinvita MinervaÓ) lie§e sich vermšge eines derartig gesetzten Prinzips beheben. ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Immanuel Kant

(*22.04.1724 in Kšnigsberg; 12.02.1804 ebenda) beeinflusste mit seinen Schriften zur Erkenntnistheorie, Ethik und €sthetik nachhaltig die Entwicklung der modernen Philosophie. AusgewŠhlte Veršffentlichungen: Kritik der reinen Vernunft (1781); Was ist AufklŠrung? (1784); Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785); Kritik der praktischen Vernunft (1788); Kritik der Urteilskraft (1790); Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Kant und gesundes Lachen

Eine gestšrte Verdauung behindert das Denken besonders dann, wenn wir lachen, in froher Gesellschaft speisen oder die Bewegungen eines freien Gedankenflusses genie§en wollen. Eucarbon¨ belebt Gedanken. EUCARBON¨ fŸr Verdauung, Kunst und Philosophie? Eine Antwort der reinen Vernunft: Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr Entspannung im Bauch. VernŸnftige Menschen in aller Welt genie§en die anregende Wirkung von EUCARBON¨.

 

 

 

 

 

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Nietzsche: Verdauung und Bewusstsein

Die gro§e Vernunft der Verdauung Ÿbersteigt nach Nietzsche die Fassungskraft des Bewusstseins.

Nietzsche unterscheidet die ãgro§e VernunftÒ des Leibes von der Òkleinen VernunftÓ des Geistes. PrŠgend fŸr seine †berlegungen zur Verdauung sind Bemerkungen zum Vorrang der ãgro§en VernunftÒ gegenŸber der intellektuellen Erkenntnis. Wer den Leib verachte, der verurteile damit die ganze Geistigkeit zum ãKrankhaft-WerdenÒ.

Das Bewusstsein gŠbe zu Nichts eine Ursache. Das werde offen- sichtlich, wenn wir den Vorgang der Verdauung mit dem vergleichen, was wir von ihm empfinden. Denkend kšnnen wir die Vielfalt des klugen Zusammenspiels der Verdauungsprozesse kaum erfassen, geschweige denn hervorbringen.

FŸr Nietzsche ist eine geistige Verstopfung so physiologisch wie jede andere und vielfach nur die Folge einer leiblichen Stšrung. So gut wie ein starker Mensch seine Mahlzeiten verdaue, so gut verdaue er auch seine Erlebnisse, seine Taten und Untaten, auch harte Bissen ge- hšren dazu.

Die Aufgaben unserer Verdauung seien geistig nicht vollkommen erfassbar. WŸrden wir auch Ÿber einen vielfach verfeinerten Erkenntnisapparat verfŸgen, die Zwecke des Verdauens blieben ihm doch verborgen, weil der Prozess der Verdauung so reich sei, wie der Prozess des Lebendigen Ÿberhaupt. Wer fŸr letzteren keinen leitenden Intellekt annehme, der kšnne auch fŸr den ersteren auf einen solchen verzichten. ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche

(*15.10.1844 in Ršcken bei LŸtzen,  25.08.1900 in Weimar) Der Philologe, Philosoph und Dichter unterwarf Moral, Religion, Philosophie und Wissenschaft einer tief greifenden Kritik, indem er ihnen den Reichtum des Lebens gegenŸber stellte. AusgewŠhlte Veršffentlichungen: Die Geburt der Tragšdie (1872), UnzeitgemŠ§e Betrachtungen (1873–1876), Menschliches, Allzumenschliches (1878–1880), Also sprach Zarathustra (1883–1885), Jenseits von Gut und Bšse (1886), Ecce Homo (1908).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Nietzsche und gro§e Vernunft!

Die ãkleine VernunftÒ unseres Bewusstseins kann die gro§en Aufgaben der Verdauung kaum erfassen. Doch in einem Punkt kommt sie schnell mit dem verdauenden Leib Ÿberein: Eucarbon¨ entspannt! Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr gute GefŸhle im Bauch. Die erstaunliche Wirkung von EUCARBON¨ erfreut scharfgeistige Menschen in aller Welt.

 

 

 

 

 

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Perls: Verdauung und ZŠhne

Fritz Perls erkennt die Bedeutung dentaler WiderstŠnde fŸr die therapeutische Praxis.

FŸr die Psychologie ist Verdauung von grundlegender Bedeutung. Schon Freud unterscheidet orale, anale und genitale Abstufungen der kindlichen Persšnlichkeitsentwicklung. Perls erweitert diesen Ansatz um dentale Aspekte. Die lebenserhaltende QualitŠt von Hunger und Nahrungszerkleinerung findet somit Eingang in die psychotherapeutische Praxis.

Hunger und Aggression sind auf rein sexueller Grundlage schlecht erklŠr- bar. Deshalb verortet Perls die Quelle der Aggression weder in der analen Zone noch im Todestrieb, sondern in der Entwicklung und dem Gebrauch des Zahnwerkes. UrsŠchlich sei die Lust an vermehrter DarmtŠtigkeit, die damit verbundene HyperaciditŠt und die Steigerung des geistigen Stoffwechsels. Ein Hund der nach einer Wurst schnappe, folge weniger seinem Genitaltrieb, als dem schlichten Verlangen nach Einverleibung von Nahrung. RotkŠppchens Wolf hŠtte die Gro§mutter wohl eher zur SŠttigung als aus Lust und Liebe verspeist.

Im ãrichtigenÒ Umgang mit der Verdauung erkennt Perls einen Faktor fŸr unsere psychologische Entwicklung Ÿber die Kindheit hinaus. Wer DefŠkation als lŠstig empfinde und seine Eingeweide zu unbedingtem Gehorsam zwŠnge, der missbrauche seine Ich-Funktion, die bei geringstem Energieaufwand ein Hšchstma§ an organischer FunktionstŸchtigkeit sichern solle. ãIntrojekteÒ, d.h. schwer verdauliche Mageninhalte, gelte es zu vermeiden. ãGuteÒ dentale Zerkleinerung sei dabei hilfreich. Der physische Prozess gehe also Hand in Hand mit dem psychischen: Unsere Persšnlichkeit und unser Organismus seien gleicher- ma§en angewiesen auf die Versorgung mit verdaulichen Nahrungsstoffen. Perls psychologische Analyse der dentalen WiderstŠnde unterstŸtzt die philosophische Forderung nach guter ErnŠhrung fŸr Kšrper und Geist. ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Frederick S. Perls

(*8.06.1893 in Berlin;  14.05.1970 in Chicago) Psychiater und Psychotherapeut war neben Laura Pearls und Paul Goodmann BegrŸnder der Gestalttherapie. AusgewŠhlte Veršffentlichungen: Ego, Hunger and Aggression (1942), Gestalt Therapy: Excitement and Growth in the Human Personality (1951), Gestalt Therapy Verbatim (1968), The Gestalt Approach and Eye Witness to Therapy (1973), In and Out the Garbage Pail (1981).

 

 

 

EUCARBON¨ und Perls und dentale Triebe

Ausgiebiges Kauen ist wichtig, denn physische Brocken belasten nicht nur den Magen sondern auch das Hirn. Die Gestalttherapie verspricht Abhilfe und Eucarbon¨ bewirkt wahre Wunder.

Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka fŸr Entspannung in BŠuchen und Kšpfen. Die ausgleichende Wirkung von EUCARBON¨ erfreut Psychologen in aller Welt.

 

 

 

 

 

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Winnicott: Verdauung und Stillung

Donald W. Winnicott wŸnscht Freude bei der Entwicklung der frŸhkindlichen Entleerungsrhythmen.

Selbsterkenntnis ist eine ãklassischeÒ philosophische Schwierigkeit. Sie geht einher mit Fragen zur Werdung unserer eigenen Person, Fragen, die unser Wissen um uns Selbst Ÿber- schreiten, denn sie betreffen unser frŸhes Dasein im SŠuglingsalter.

Die ersten €u§erungen eines sich formenden Selbst sind zumeist eng mit der Entwicklung von Verdauungsfertigkeiten verknŸpft. Was hilft wach- senden Personen, diese Fertigkeiten mit Freude zu entfalten? Winnicott schlŠgt vor, Stillen als einen Teil einer speziellen Liebesbeziehung zwischen Mutter und Kind zu betrachten. Die Freude an dieser Beziehung scheint ihm als wesentlich fŸr die gesunde Entwicklung der frŸhkindlichen Verdauung.

Gehe alles gut, so mache Nahrungsaufnahme den kleinen SŠuger glŸcklich. Blut durchstršme verstŠrkt den aktiven Teil seines Kšrpers, in ihm entstehe ein angenehmes WŠrmegefŸhl und er befinde sich wohl. Bei der Entwicklung ihrer VerdauungstŠtigkeit brŠuchten Babys Aufmerksamkeit, Anregung und ZŠrtlichkeit, ergŠnzt Dimitri Dourdine. Ein Baby sei kein Verdauungsschlauch, sein Magen kein Autotank. FŸr das Baby sei es angenehm, die Freude an der Passage der Exkremente selbststŠndig zu entdecken und seinen eigenen Entleerungsrhythmus zwanglos zu entwickeln.

†bertriebene ReinlichkeitsansprŸche kšnnen nicht nur die Verdauung des Kindes, sondern auch die elterliche Freude an der Beziehung zum Kind unnštig belasten. Laut Winnicott sind die Freuden des intimen Austauschs zwischen Mutter und SŠugling mitunter so stark, dass es schwierig werde, sie zuzulassen. Stšrungen kšnnen jedoch zu Unzufriedenheit oder einem zu schnellen Durchgang der Nahrung fŸhren und die Verfestigung des Kotes gefŠhrden. Gehe aber alles seinen gesunden Gang, so sei die frŸh- kindliche DefŠkation ein ãextrem befriedigendes Erlebnis.Ò ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Donald W. Winnicott

(*7.4.1896 Plymouth,  28.1.1971 London) war Psychoanalytiker und Kinderarzt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Objektbeziehungstheorie. AusgewŠhlte Publikationen: Clinical Notes on Disorders of Childhood (1931); The Child and the Family (1957); Playing and Reality (1971); Deprivation and Delinquency (1984).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Winnicott und frohe SŠuger!

Damit sich das frŸhkindliche Selbst mit Freude entwickelt, braucht es nicht viel mehr als Liebe, Geduld und Gelassenheit. Aber was hilft, wenn Wickeltischsorgen auf den Magen schlagen?

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Foucault: Verdauung und Lebenskunst

Gute Verdauung als ein Aspekt des guten Lebens

Leben soll Freude bereiten, sei es bei HaushaltsfŸhrung, Gesundheitspflege oder LiebesŸbung. Aber wie wichtig ist Freude fŸr ein gutes Leben?

Michel Foucaults Untersuchung der antiken DiŠtetik unterstreicht, dass Freude an der Verdauung kšrperlich und moralisch bedeutsam ist, denn ãguteÒ Verdauung ist entscheidend fŸr jede DiŠt, die der Selbststeuerung dienen und der Seele Prinzipien einschŠrfen kann. Verdauung verbindet Person und Welt, Temperament und Klima, Kšrper und Jahreszeit. Im Rahmen einer regulierenden …konomie der Lust, trŠgt sie zu unserer Šsthetischen Existenz bei. Verdauen wir mit Klugheit und †berlegung, so kann uns die Gestaltung unseres Daseins zum gelungenen Lebenskunstwerk glŸcken. Doch was geschieht, wenn dabei etwas schief geht und wir leiden, nachdem wir die Grenzen unserer eigenen GenussfŠhigkeit Ÿberschritten haben?

Verstehen wir mit Michel Foucault unser Leben als eine Šs- thetische Gestaltung unseres Selbst durch uns Selbst, so sind derartige †berschreitungen wŸnschenswert. €sthetische Gestaltung ist ein dynamischer Vorgang. Wollen wir diesen Vorgang verstehen und steuern, dann mŸssen wir ihn erkunden, nicht durch Vorherbestimmung verfŠlschen. Die ãrichtigeÒ DiŠt ist oft die falsche. Probieren geht Ÿber studieren! Unser Moralempfinden braucht darunter nicht zu leiden. ■

Literatur: Christian Denker, Vom Geist des Bauches, Bielefeld, transcript-Verlag, 2015.

 

 

 

Michel Foucault

(*15.10.1926 Poitiers,  25.06.1984 Paris) Der franzšsische Philosoph, Psychologe und Soziologe untersuchte in Wahnsinn und Gesellschaft (1961) Wissen als diskursive und soziale Praxis. Weitere Werke: Die Geburt der Klinik (1963), Die Ordnung der Dinge (1966), †berwachen und Strafen (1975), Der Wille zum Wissen (1976), Der Gebrauch der LŸste (1984), Die Sorge um Sich (1984).

 

 

 

EUCARBON¨ fŸr Foucault und Lebenskunst!

Wenn wir kostbaren Schmuck fŸr das Kunstwerk unseres Lebens gefunden und gesammelt haben, wenn es uns nicht an reichhaltiger Nahrung mangelt, mŸssen wir uns nicht doch sorgen, sorgen, dass es einfach zu viel werden kann?

Seit 1909 sorgt das pharmazeutische Unternehmen Trenka weltweit fŸr harmonische VerhŠltnisse im Bauch und schafft Raum fŸr dauerhafte Freude am gelingenden Leben. Bei der Stabilisierung der Verdauung helfen Bewegung und EUCARBON¨.